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FRAGEN. ANTWORTEN.

Antworten zu Ablauf, Technik, Übergabe und laufender Pflege. Jede Frage ist einzeln verlinkbar.

Ablauf

Wie läuft ein Projekt mit dir konkret ab?

Erst ein kurzes Gespräch (gratis, 15 Min), dann Angebot. Nach Zusage: Briefing, Moodboard, Umsetzung in Etappen mit Feedback-Schleifen bis zum Launch. Du siehst immer, wo wir stehen.

Wem gehört die fertige Seite?

Du erhältst Projektcode, Datenbank und Zugänge. Komponenten Dritter behalten ihre jeweiligen Lizenzen. Die Einzelheiten stehen im Angebot und in den AGB.

Wie schnell kann das live gehen?

Eine Landingpage dauert meist 1 bis 2 Wochen, eine Unternehmenswebsite 3 bis 5 Wochen. Projekte mit mehreren Sprachen, Buchung oder größerem Umfang brauchen meist 6 bis 9 Wochen. Verbindlich wird der Zeitplan im Angebot.

Kann ich nach dem Launch selbst weiterarbeiten?

Ja. Genau dafür ist die Basis gedacht. Du kriegst die Übergabe sauber erklärt und kannst Texte, Bilder und Inhalte später selbst pflegen.

Übernimmst du später auch Betreuung?

Wenn du willst: ja. Updates, Backups, kleine Weiterentwicklungen oder Ads können später dazukommen. Aber halt nur dann, wenn's für dich Sinn macht.

Was wenn ich nicht zufrieden bin?

Dann fixen wir's. Zwei Korrekturrunden sind in jedem Paket drin, der genaue Umfang steht im Angebot. Und damit's gar nicht so weit kommt: Moodboard und klares Briefing VOR dem Start.

Was, wenn ich noch keine Texte habe?

Das ist bei vielen Projekten so. Wir sprechen über dein Angebot und deine Kunden. Aus deinen Antworten schreibe ich einen ersten Entwurf, den wir gemeinsam überarbeiten.

Wie viel Mail-Verkehr und Anrufe brauchst du von mir?

Wenig. Drei bis vier Termine über das ganze Projekt: Kennenlern-Call (15 Min), Briefing & Moodboard (45–60 Min), Design-Review (30 Min), Launch-Walkthrough (60 Min). Dazwischen läuft fast alles asynchron per Mail oder WhatsApp, du antwortest, wenn du Zeit hast. Ich antworte meist innerhalb eines Werktags.

Was passiert nach den drei Monaten Pflege?

Du bekommst zwei Wochen vor Ablauf eine Erinnerungsmail von mir. Darin stehen der aktuelle Zustand der Seite, anstehende Updates und drei Optionen: Care-Plan, einmaliges Update-Paket oder eigene Betreuung. Die aktuellen Konditionen stehen auf der Pakete-Seite. Ein Abo startet nie von allein.

Muss ich irgendwas vorbereiten?

Nicht wirklich. Wenn du Texte, Fotos oder ein Logo hast: super. Wenn nicht, klären wir das im Projekt. Texte schreibe ich dir auf Wunsch dazu.

Hast du Erfahrung mit meiner Branche?

Ich habe für Restaurants, Praxen, Bands, Handwerker und Dienstleister gebaut. Branche ist aber zweitrangig. Die Seite muss Anfragen bringen, das ist mein Job.

Kosten

Gibt's laufende Kosten bei dir?

Verpflichtend ist nur Externes wie Domain und Hosting. Betreuung, Wartung oder Ads buchst du dazu, wenn du sie brauchst.

Was ist im Paket enthalten?

Der genaue Umfang steht im Angebot. Ich entwickle die Seite bis zur Veröffentlichung und achte darauf, dass sie auf gängigen Bildschirmgrößen funktioniert. Zusätzliche Wünsche kalkuliere ich vor der Umsetzung.

Und wenn mein Budget kleiner ist?

Dann starten wir schlank. Eine klare Basis, die funktioniert und sich später erweitern lässt.

Technik

Machst du nur WordPress?

WordPress ist mein Standard für Seiten, die stark aussehen und trotzdem gut pflegbar bleiben sollen. Bei Bedarf programmiere ich dein Theme komplett selbst. Moderner Stack mit React, Tailwind, Vite und TypeScript wo es passt, kein Page-Builder-Wildwuchs. Eigene Plugins (z. B. CALIVO für Therapie-Praxen oder ein Reservierungssystem fürs Restaurant) baue ich dazu. Alles läuft in deinem Kundenaccount beim Hosting-Anbieter deiner Wahl. Nichts davon ist zugekaufte Stangenware.

Wie sieht mein WordPress-Admin am Ende aus, Standard oder angepasst?

Das Backend richtet sich nach dem vereinbarten Arbeitsablauf. Bei Edenbridge gibt es eigene Bereiche für Tour, Discografie, Galerie und Presse. Das Thaihaus Som pflegt Speisen und Hinweise in dafür vorgesehenen Eingabemasken. Welche Bereiche dein Projekt braucht, wird vor der Umsetzung festgelegt.

Bekomme ich eigene Rollen und Rechte im Admin?

Wenn mehrere Personen im Backend arbeiten, werden Rollen und Rechte vor der Umsetzung festgelegt. Welche Bereiche getrennt werden und welche Daten zusätzlich verschlüsselt werden müssen, hängt vom konkreten System ab.

Warum kein Elementor oder Pagebuilder?

Weil saubere Struktur, Tempo und Wartbarkeit auf Dauer mehr bringen. Ich baue lieber eine klare Basis als ein klickbuntes Kartenhaus.

Wie gehst du SEO und KI-Suche an?

Technik, Seitenstruktur, interne Verlinkung, sichtbare Antworten, strukturierte Daten. In dieser Reihenfolge. Ziel: Google kann deine Seite sauber crawlen und Antwort-Tools wie ChatGPT oder Perplexity können deine Inhalte bei relevanten Fragen leichter einordnen. Ohne Tricks und ohne Spezial-Markup. Ein sauberes Fundament reicht.

Was passiert, wenn du ausfällst?

Domain, Hosting und Zugänge liegen bei dir. Projektcode und technische Besonderheiten werden dokumentiert. Dadurch kann eine andere qualifizierte Person die Betreuung übernehmen, muss sich aber wie bei jedem individuellen Projekt zuerst einarbeiten.

Was passiert mit meiner alten Domain?

Die Domain bleibt bei dir. Je nach Ausgangslage bleiben Registrar und E-Mail unverändert oder die Domain wird geplant übertragen. DNS, Zertifikat, Mail und Rückfallmöglichkeit werden vor der Umschaltung geprüft, damit das Wartungsfenster möglichst klein bleibt.

Hostest du selbst, oder muss ich mich um Hosting kümmern?

Ich hoste nicht selbst, das ist Absicht. Hosting läuft in deinem Account beim Anbieter deiner Wahl (oder bei meiner Empfehlung, World4you oder Hetzner für die meisten Fälle). Das ist sauberer für dich: du zahlst direkt, du kündigst direkt, du hast direkten Support-Kontakt. Wenn du willst, übernehme ich die Einrichtung als Mini-Auftrag und kümmere mich um SSL, Backups und Mail-Konfiguration. Aber gehören tut es dir.

Glossar.

Marketing & Sichtbarkeit

SEO
Suchmaschinenoptimierung. Damit deine Seite bei Google & Co. weiter oben aufscheint. Saubere Struktur, brauchbare Inhalte, ein paar technische Hausaufgaben.
AEO (Answer Engine Optimization)
Optimierung für Antwortflächen in Suche und KI-Assistenten. Für Google ist das kein eigenes Spezial-Markup: crawlbare Inhalte, klare Seitenstruktur, sichtbare Antworten, interne Links und passende strukturierte Daten bleiben die Basis.
KI-Slop
Texte oder Bilder, die direkt aus einem KI-Tool kommen und nicht überarbeitet wurden. Typische Verräter: Floskel-Einstiege wie „In der heutigen digitalen Welt", Gedankenstriche statt klarer Sätze, Adjektiv-Dreierreihen, leere Großversprechen. Wirkt austauschbar und kostet Glaubwürdigkeit, wenn Kunden den Stil aus zehn anderen Seiten kennen. Mehr dazu auf /ki/.
Local SEO
SEO mit Ortsbezug. Damit Leute, die „Webdesigner Kirchdorf" googlen, dich finden und nicht jemanden aus Wien. Google-Business-Profil, lokale Verlinkungen, regionale Inhalte.
Conversion
Wenn ein Besucher zum Kunden wird. Anfrage geschickt, Newsletter abonniert, Termin gebucht. Conversion-Rate = Anteil der Besucher, die das tun.
Landing Page
Eine eigene Seite mit einem klaren Ziel. Nicht die Startseite, sondern fokussiert auf ein Angebot, eine Zielgruppe oder eine Kampagne.
Lead Magnet
Ein Gratis-Inhalt (Checkliste, Mini-Kurs, PDF), den du gegen die E-Mail-Adresse hergibst. Bringt dir Kontakte, die du später anschreiben darfst.
Call-to-Action (CTA)
Der Aufruf zur Handlung. „Termin buchen", „Angebot anfragen", „PDF holen". Ohne CTA wandert der Besucher weiter, ohne was zu tun.
E-E-A-T
Google-Qualitätssignal: Experience, Expertise, Authoritativeness, Trustworthiness. Wer hinter den Inhalten steckt, was er kann, wem man trauen kann. Für KI-Antworten besonders wichtig.
Funnel
Der Weg vom ersten Kontakt bis zum Kauf. Aufmerksamkeit, Interesse, Entscheidung. Auf jeder Stufe springen Leute ab.
Above the Fold
Was sofort sichtbar ist, ohne zu scrollen. Wichtigster Bereich für die erste Aufmerksamkeit.
SEA
Search Engine Advertising, also bezahlte Anzeigen in Suchmaschinen. Im Unterschied zu SEO endet die Sichtbarkeit normalerweise, sobald kein Anzeigenbudget mehr läuft.
SERP
Search Engine Results Page, auf Deutsch Suchergebnisseite. Gemeint ist die Seite, die Google oder eine andere Suchmaschine nach einer Suche anzeigt.
KPI
Key Performance Indicator, also eine Kennzahl für ein vorher festgelegtes Ziel. Bei einer Website kann das etwa die Zahl qualifizierter Anfragen oder gebuchter Termine sein.
ROI
Return on Investment. Er beschreibt, wie der wirtschaftliche Ertrag einer Maßnahme im Verhältnis zu ihren Kosten steht.
B2B / B2C
B2B bedeutet Business-to-Business und richtet sich an Unternehmen. B2C bedeutet Business-to-Consumer und richtet sich direkt an Verbraucherinnen und Verbraucher.

Design & Projekt

Briefing
Die gemeinsame Arbeitsgrundlage vor dem Start. Darin werden Ziel, Zielgruppe, Inhalte, Funktionen, Rahmenbedingungen und Zuständigkeiten so klar wie nötig festgehalten.
Moodboard
Eine Sammlung aus Farben, Schriften, Bildern und Gestaltungsbeispielen. Sie klärt früh die gewünschte visuelle Richtung, bevor viel Zeit in konkrete Seitenentwürfe fließt.
Wireframe
Ein vereinfachter Seitenplan ohne fertiges Design. Er zeigt, welche Inhalte und Bedienelemente wo stehen und wie der wichtigste Weg durch die Seite funktioniert.
Mockup
Ein weitgehend ausgearbeiteter visueller Entwurf. Er zeigt das geplante Erscheinungsbild, ist aber nicht automatisch bereits eine funktionierende Website.
Prototyp
Eine testbare Vorstufe eines Produkts oder Ablaufs. Sie kann klickbar sein und hilft, Bedienung und Annahmen zu prüfen, bevor die vollständige Entwicklung beginnt.
UX
User Experience, also das gesamte Nutzungserlebnis. Dazu gehören Verständlichkeit, Orientierung, Bedienkomfort und ob Menschen ihr Ziel ohne unnötige Hürden erreichen.
UI
User Interface, also die sichtbare Bedienoberfläche. Dazu gehören zum Beispiel Navigation, Buttons, Formulare, Farben, Typografie und Zustände wie Hover oder Fehlermeldungen.

Webtechnik

WordPress
Das weltweit am häufigsten eingesetzte Content-Management-System. Open Source, läuft auf deinem Server, du behältst die Kontrolle über alles.
CMS
Content-Management-System. Damit lassen sich Inhalte wie Texte, Bilder oder Beiträge verwalten, ohne jede Änderung direkt im Programmcode vorzunehmen. WordPress ist ein CMS.
API
Application Programming Interface, auf Deutsch Programmierschnittstelle. Über klar definierte Regeln können zwei Systeme Daten oder Funktionen austauschen, ohne ihre interne Arbeitsweise offenzulegen.
SaaS
Software as a Service. Die Anwendung wird über den Browser oder das Internet genutzt, statt auf jedem Gerät einzeln installiert zu werden. Betrieb und Abrechnung hängen vom jeweiligen Produktmodell ab.
MVP
Minimum Viable Product. Eine bewusst begrenzte, aber nutzbare erste Produktversion, mit der der wichtigste Ablauf unter realen Bedingungen geprüft werden kann.
WooCommerce
Shop-Plugin für WordPress. Macht aus deiner Seite einen Online-Shop. Open Source, kein Mietmodell.
Headless CMS
Backend trennt sich vom Frontend. Inhalte im einen System, Darstellung im anderen. Schneller und flexibler, aber mehr Aufwand beim Setup.
Custom Theme
Eigenes WordPress-Theme, von Hand gebaut. Keine Vorlage aus dem Marketplace. Schlanker, schneller, exakt auf deine Seite zugeschnitten.
Page Builder
Visueller Drag-and-drop-Editor als Plugin. Praktisch für Layouts, aber meistens langsam und schwer zu warten.
Responsive Design
Layout passt sich an die Bildschirmgröße an. Handy, Tablet, Desktop, jeder bekommt eine sinnvolle Version. Pflichtprogramm seit 2015.
Core Web Vitals
Drei nutzerbezogene Messgrößen für Ladeerlebnis, Reaktionsfähigkeit und visuelle Stabilität: LCP, INP und CLS. Sie helfen dabei, reale Schwachstellen einer Seite messbar zu machen.
LCP
Largest Contentful Paint. Misst, wann das größte sichtbare Bild, Video oder der größte Textblock im ersten Ansichtsbereich gerendert ist. Damit beschreibt LCP vor allem das wahrgenommene Ladeerlebnis.
INP
Interaction to Next Paint. Misst, wie schnell eine Seite während des Besuchs sichtbar auf Klicks, Tippen und Tastatureingaben reagiert.
CLS
Cumulative Layout Shift. Misst unerwartete Layoutverschiebungen, etwa wenn Text oder Buttons beim Laden plötzlich verrutschen.
FCP
First Contentful Paint. Misst, wann erstmals sichtbarer Inhalt gerendert wird. FCP ist eine hilfreiche Ladezeit-Messgröße, gehört aber nicht zu den drei Core Web Vitals.
Schema.org / Strukturierte Daten
Maschinenlesbare Zusatzinfos im Quellcode (meist als JSON-LD). Sagt Google und KI-Suchmaschinen: „Das hier ist eine Person, das eine Firma, das ein Preis." Basis für Rich Snippets und AI-Zitate.
JSON-LD
Ein maschinenlesbares Datenformat, das häufig für strukturierte Daten verwendet wird. Es beschreibt zum Beispiel Organisationen, Personen, Angebote oder FAQs zusätzlich zum sichtbaren Inhalt.
Hosting
Der Server, auf dem deine Seite läuft. Mietest du monatlich. Beeinflusst Geschwindigkeit, Erreichbarkeit und Datenschutz (Server-Standort).
Domain
Deine Internet-Adresse (z.B. medienmacher.biz). Wird jährlich gemietet. Sollte auf deinen Namen registriert sein, nicht auf den Webdesigner.
DNS
Das Adressbuch des Internets. Übersetzt „medienmacher.biz" in die IP-Nummer des Servers. Wer das DNS verwaltet, kontrolliert, wohin deine Domain zeigt.
Cache
Zwischengespeicherte Version einer Seite. Schneller, weil nicht jedes Mal neu berechnet wird. Kann nerven, wenn Änderungen nicht sofort sichtbar sind (Cache leeren).
CDN
Content Delivery Network. Server-Netzwerk, das Inhalte näher zum Besucher schiebt. Aus Linz lädt die Seite dann vom Server in Frankfurt statt aus Texas.
Backend
Was hinter der Kulisse läuft. Datenbank, Logik, Admin-Bereich. Der Besucher sieht es nicht direkt.
Frontend
Was der Besucher im Browser sieht: HTML, CSS, JavaScript.
HTTPS / SSL
Verschlüsselte Verbindung zwischen Browser und Server. Erkennt man am Schloss in der Adresszeile. Pflicht für jedes ernsthafte Web-Projekt.
Tracking-Pixel
Unsichtbares Bild oder Skript, das misst, wer auf deiner Seite war. Meta-Pixel, Google-Tag. DSGVO-relevant, also nicht ohne Consent.
Open Graph
Meta-Tags, die festlegen, wie deine Seite beim Teilen auf Facebook, LinkedIn oder WhatsApp aussieht. Bild, Titel, Beschreibung.
Sitemap
Verzeichnis aller deiner Seiten als XML-Datei. Hilft Google, alles zu finden. Liegt unter sitemap.xml.

Recht & Compliance

DSGVO / GDPR
EU-Datenschutzverordnung. Regelt, was du mit Besucher-Daten machen darfst. Cookie-Banner, Datenschutzerklärung, Tracking-Beschränkungen.
WCAG
Web Content Accessibility Guidelines. Der internationale Webstandard beschreibt prüfbare Anforderungen für barrierefreie Inhalte in den Konformitätsstufen A, AA und AAA. Welche gesetzlichen Pflichten gelten, hängt vom konkreten Angebot ab.
EAA / BAFG
European Accessibility Act (EU-Ebene) bzw. Barrierefreiheitsgesetz (Österreich). Macht WCAG verpflichtend für viele B2C-Unternehmen ab 28. Juni 2025.