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Thaihaus Som: Seite nun so frisch wie das Essen selbst

Thaihaus Som: Seite nun so frisch wie das Essen selbst

Ende 2025 ist das Thaihaus Som zum ersten Mal bei mir gelandet. Damals lief die Seite auf einer klassischen WordPress-Installation mit Elementor aus anderer Hand, mit allem was dazugehört: dutzende Plugins, teils langsame Ladezeiten, ein gewachsenes Tracking-Setup und eine Pflege, die niemand mehr so richtig im Griff hatte. Vom bezahlten Theme mit hunderten an Einzeleinstellungen ganz zu schweigen, die für den Kunden erschlagend waren und oft unklar beschrieben. Mein Auftrag damals war kurz und konkret: „Bitte fix das.“

Ich habe es gefixt. Mehr aber auch nicht, weil ich von Anfang an gesehen habe, dass der eigentliche Fix woanders liegt. Eine Elementor-Seite ist für viele Restaurants ein vernünftiger Start, aber sie schleppt eine Menge Ballast mit sich herum, der gerade bei einem kleinen Familienbetrieb unnötig viel Wartung und Pricing verursacht. Jedes größere Major-Update von Elementor lief Gefahr, das Seitendesign maßgeblich zu korrumpieren (und das passierte auch dann und wann).

Jetzt, ein paar Monate später, ist die vollständig neu gecodete Version live. Kein Pagebuilder mehr und keine ellenlange Plugin-Sammlungen inkl. unnötiger Lizenzkosten. Stattdessen ein eigenes Theme, auf die konkreten Bedürfnisse vom Thaihaus zugeschnitten und von mir programmiert und designt. Angelehnt an die Brand, aber auch neu gedacht und für die nächsten Jahre konzipiert.

Was die neue Seite mitbringt

Technisch sitzt unter der Haube ein hybrider Aufbau aus klassischen PHP-Templates, Tailwind CSS für das Styling und kleinen React-Inseln für die wirklich interaktiven Teile. Letztere laden erst, wenn man sie braucht, also etwa beim Aufklappen des Mobile-Menüs oder beim ersten Klick auf den Bestell-Button. Die Startseite kommt deshalb in unter einer Drittel-Sekunde ins Bild und sitzt in den Lighthouse-Werten bei 94 bis 100 Punkten in allen vier Kategorien.

Mehrsprachigkeit für Deutsch, Englisch und Thailändisch ist direkt im Theme verbaut, ohne Polylang oder WPML. Genauso die Schriften (Kanit und Pridi liegen lokal auf dem Server, kein Aufruf zu Google Fonts), die Cookie-Logik (nur ein einziges funktionales Cookie für die Sprachwahl), und ein kleines Newsletter-System, das direkt in die WordPress-Datenbank schreibt.

Für das, was Gäste tatsächlich tun wollen, gibt es jetzt einen zentralen Order-Hub. Ein schwebender Button, hinter dem sich drei Tabs verstecken: Tisch reservieren mit großem Anruf-Button, Abholen und Liefern mit Logos von Wolt, Foodora und Lieferando, und Gutscheine per E-Mail-Anfrage.

Das Thai-Fest am 5. Juni 2026 hat ebenfalls einen eigenen mini-Auftritt bekommen, mit Hinweisstreifen im Header, dediziertem Slide im Hero und Plakat-Lightbox. Das ganze System läuft mit Auto-Verfallsdatum: nach dem Event verschwindet alles automatisch, ohne dass jemand etwas aufräumen muss.

Bilder werden in mehreren Größen als AVIF, WebP und JPG ausgeliefert, die Speisekarte gibt es als blätterbares PDF-Heft und das ganze Theme bringt seine eigenen Legal notice, Privacy und Accessibilityserklärungs-Seiten mit, vollständig nach österreichischer Rechtslage (ECG, MedienG, DSGVO, WZG, EAA, Stand 2026).

Saubere Codebasis

Die ganze Konfiguration läuft über ein eigenes Theme-Options-Panel im WordPress-Backend. Adresse, Telefon, Öffnungszeiten, Lieferpartner-Links, Rechtliches, Speisekarten-PDFs, alles an einer Stelle. Keine versteckten Einstellungen, kein Plugin-Wildwuchs, keine Page-Builder-Templates, die sich von selbst ändern, wenn jemand etwas Falsches anklickt.

Das Result ist eine Seite, die sich für die Inhaber:in so anfühlen soll wie eine gut sortierte Küche: alles ist da wo man es erwartet, jedes Werkzeug hat genau einen Zweck, und es liegt nichts herum, was man nicht braucht.

Danke

Dieses Projekt war von Anfang an eine richtig schöne Zusammenarbeit. Som und das Team haben mir den Freiraum gegeben, das Ganze ordentlich neu aufzubauen statt nur wieder die nächste Schicht über das Bestehende zu legen. Ihr Vertrauen, ihre schnellen Rückmeldungen auf jede einzelne Zwischenversion und ihr Sinn für gutes Handwerk haben dazu geführt, dass am Ende die Version von Thauhaus Som entstanden ist, die davor in den Köpfen der Besitzer herumgeschwebt ist

Wer das Result ansehen will: thaihaussom.at

Und wenn ihr in Linz seid, geht hin und esst dort. Es schmeckt. Ich kann es bestätigen! Vielleicht trifft man sich auch am 6.5. beim Grünmarkt.

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